Warum diese Rezeptur funktioniert
Volle 180 g reife Feigen halten die Pizza saftig. Zwei Drittel backen und konzentrieren sich, das letzte Drittel bleibt frisch. Prosciutto, Rucola, geröstete Walnüsse und Balsamico kommen nach dem Backen dazu, damit Schinken seidig, Blätter knackig und süße Glasur unverbrannt bleiben. Gorgonzola bleibt bei 50 g und unterstützt die Frucht, statt sie zu begraben.
Ehrliche Zeitplanung
| Aktive Vorbereitung | 20 min |
| Hydration / Gare / Vorheizen | 1 Std. |
| Kochen / Backen | 8 min |
| Gesamte verstrichene Zeit | 1 Std. 28 Min. |
Zutaten
- reifer, raumtemperierter Pizzateigling250 g
- Crème fraîche70 g
- gut abgetropfter Fior di Latte90 g
- Gorgonzola dolce50 g
- reife frische Feigen, geputzt und geviertelt180 g
- Prosciutto di Parma oder zusatzstofffreier Prosciutto, dünn geschnitten70 g
- frischer Rucola, gewaschen und vollständig trocken geschleudert50 g
- Balsamico-Glasur mit Sulfiten20 g
- Walnusshälften25 g
- natives Olivenöl extra8 g
- grob gemahlener schwarzer Pfeffer1 g
Ausrüstung
- Backstahl oder Pizzastein
- Pizzaschieber
- kleine trockene Pfanne
- Salatschleuder
- Digitalwaage
- Pizzarad
Genaue Zubereitung
- 1. Backstahl oder Stein auf der unteren mittleren Schiene bei Maximalhitze 60 Minuten vorheizen. Währenddessen Walnüsse in trockener Pfanne 3–4 Minuten rösten und vollständig abkühlen.
- 2. Feigen vierteln. 60 g der schönsten Viertel für den Abschluss kalt stellen; 120 g zum Backen bei Raumtemperatur bereithalten.
- 3. Mozzarella mindestens 20 Minuten abtropfen und trocken tupfen. Rucola waschen und ohne verbleibende Tropfen schleudern. Prosciuttoscheiben vorsichtig voneinander lösen.
- 4. Teig auf 28–30 cm öffnen und 1,5–2 cm klaren Rand erhalten. Auf den sparsam bemehlten Schieber legen und freie Gleitfähigkeit prüfen.
- 5. Crème fraîche dünn verstreichen. Mozzarella, Gorgonzola in kleinen Stücken und 120 g Backfeigen mit Schnittfläche nach oben auflegen. 5 g Olivenöl darübergeben.
- 6. Bei 250–300 °C 5–8 Minuten backen und einmal drehen, bis der Boden bräunt und die gebackenen Feigenränder glänzend-konzentriert aussehen.
- 7. 60 Sekunden auf einem Gitter ruhen. Prosciutto locker in Falten auflegen und trockenen Rucola, frische Feigen sowie geröstete Walnüsse verteilen.
- 8. Exakt 20 g Balsamico-Glasur in feinen Linien auftragen. Mit restlichen 3 g Öl und schwarzem Pfeffer abschließen; so schneiden, dass jedes Stück Frucht, Schinken und Walnuss erhält.
Woran man erkennt, dass es fertig ist
- Gebackene Feigen sind weich und glänzend, reservierte Stücke frisch und strukturiert.
- Prosciutto bleibt seidig statt grau oder knusprig.
- Rucola ist trocken und lebendig, ohne Dressingpfütze darunter.
- Balsamico liegt in dünnen Linien und dominiert nicht jeden Bissen.
Fehlerbehebung
- Weiche Mitte: reife, aber intakte Feigen verwenden, mit Schnittfläche nach oben backen und Mozzarella trocknen.
- Zäher Prosciutto: Er wurde mitgebacken; immer erst nach 60 Sekunden Ruhe auflegen.
- Verbrannte Süße: Balsamico-Glasur gehört vollständig nach dem Backen darauf.
- Bittere Walnüsse: nur bis zum Duft rösten und sofort abkühlen.
So wird das Grundrezept angepasst
- Ohne frische Feigen 90 g weiche Trockenfeigen dünn schneiden, 10 Minuten in 40 g heißem Wasser einweichen und gründlich abtropfen.
- Für weniger Blauschimmelintensität Gorgonzola auf 35 g reduzieren und Mozzarella auf 105 g erhöhen.
- Für 35 cm einen 300–320-g-Teigling, 95 g Crème fraîche, 120 g Mozzarella, 65 g Gorgonzola, 240 g Feigen und 90 g Prosciutto verwenden.
Aufbewahrung und Lebensmittelsicherheit
Am besten sofort. Innerhalb von 2 Stunden kühlen und höchstens 2 Tage lagern. Vor dem Aufwärmen Rucola und Prosciutto möglichst abnehmen, Boden knusprig machen und frische Blätter ergänzen; Balsamico nicht wiederholt erhitzen.
Allergene
Gluten (Weizen), Milch, Sulfite, Schalenfrüchte
Immer jede Packungsangabe und das Kreuzkontaktrisiko prüfen; Herstellerrezepturen können sich ändern.
