Warum diese Rezeptur funktioniert
Diese Rezeptur behauptet nicht, dass über 300 g Fleisch auf eine kleine leichte Basis gehören. Ein 300-g-Teigling wird 32 cm groß; rohe Wurstmasse und Speck werden vor dem Belegen ausgelassen. Rotweinessig schärft 120 g Tomate gegen Pökelfleisch, Chiliöl kommt erst nach dem Backen dazu und behält sein Aroma statt zu verbrennen.
Ehrliche Zeitplanung
| Aktive Vorbereitung | 25 min |
| Hydration / Gare / Vorheizen | 1 Std. |
| Kochen / Backen | 18 min |
| Gesamte verstrichene Zeit | 1 Std. 43 Min. |
Zutaten
- reifer, raumtemperierter Pizzateigling300 g
- dicke ungesalzene Pizzatomatensauce120 g
- schnittfester Mozzarella, grob gerieben140 g
- Pepperoni, 2 mm dick geschnitten50 g
- scharfe italienische Salami, dünn geschnitten50 g
- rohe scharfe italienisch inspirierte Bratwurstmasse100 g
- geräucherter durchwachsener Speck, in 1-cm-Stiften60 g
- vorbereitetes saftiges Pulled Pork mit Senf und sardellenhaltiger BBQ-Sauce100 g
- Knoblauchpulver2 g
- getrockneter Oregano1,5 g
- Rotweinessig mit Sulfiten8 g
- einfaches Chili-Olivenöl15 g
Ausrüstung
- breite Pfanne
- Einstichthermometer
- Backstahl oder Pizzastein
- Pizzaschieber
- Digitalwaage
- Gitter
- Pizzarad
Genaue Zubereitung
- 1. Gewählte Backfläche nach der Ofentabelle unten vorheizen. Backstahl auf der unteren mittleren Schiene bei 250–285 °C volle 60 Minuten erhitzen.
- 2. Speck in kalte Pfanne geben, auf mittlere Hitze stellen und 4 Minuten auslassen. Wurstmasse in 1–2-cm-Krümeln ergänzen und weitere 4–5 Minuten bis zu Bräunung und 71 °C garen. Auf Papier abtropfen und abkühlen.
- 3. Tomate mit Knoblauch, Oregano, Rotweinessig und 5 g Chiliöl verrühren. Sauce soll hell-scharf schmecken, aber auf einem Löffel stehen bleiben.
- 4. Pepperoni- und Salamischeiben trennen. Pulled Pork in kurze feuchte Fasern lockern; wenn es tropft, kurz abtropfen, aber nicht trocken drücken. Mozzarella reiben.
- 5. 300-g-Teigling auf 32 cm öffnen und 1,5–2 cm klaren Rand erhalten. Auf den sparsam bemehlten Schieber legen und Gleitfähigkeit prüfen.
- 6. Alle 120 g gewürzte Tomate und Mozzarella verteilen. Pepperoni, Salami, abgekühlte Wurst, Speck und Pulled Pork in getrennten kleinen Gruppen statt als gepresste Fleischdecke auflegen.
- 7. Mit dem passenden Aufbau unten backen und wie angegeben drehen. Auf Stahl 7–10 Minuten einplanen und herausnehmen, wenn die Unterseite tief gebräunt ist und die schwere Mitte trägt.
- 8. 2 Minuten auf einem Gitter ruhen. Nur ungewöhnlich große freie Fettpfützen abtupfen und restliche 10 g Chiliöl in feinen Linien auftragen.
- 9. In acht schmale Stücke schneiden. Jedes Stück soll mindestens drei Fleischtexturen tragen, ohne in der Mitte einzuknicken.
Woran man erkennt, dass es fertig ist
- Wurst hat vor dem Belegen 71 °C erreicht und bleibt nach dem Backen gebräunt.
- Pepperoni stellt sich auf, Salamiränder werden knusprig und Pulled Pork bleibt feucht.
- Der 32-cm-Boden trägt die schwere Mitte ohne rohe Klebeschicht.
- Chiliöl duftet frisch-warm statt verbrannt.
Fehlerbehebung
- Fettsee: Speck und Wurst zuerst auslassen, Pökelscheiben einlagig legen und Fleisch bis nach außen verteilen.
- Trockenes Pulled Pork: nur freie Flüssigkeit abgießen; nicht ausdrücken oder für Oberflächenknusper länger backen.
- Flache Schärfe: Tomate mit Essig und Chili würzen und Großteil des Chiliöls für den Abschluss halten.
- Rohe Mitte: Profil für üppige Pizza und vollständiges Vorheizen nutzen, statt nur Oberhitze zu erhöhen.
So wird das Grundrezept angepasst
- Für weniger Fleisch jede der fünf Sorten um 20 % reduzieren, Sauce, Käse und Würzung aber beibehalten.
- Für hellere Schärfe nach dem Backen 12 g eingelegte Jalapeño ergänzen und Chiliöl auf 10 g reduzieren.
- Für 28–30 cm einen 270–280-g-Teigling nutzen und Gesamtmenge gegarten beziehungsweise gepökelten Fleisches auf etwa 280 g begrenzen.
Aufbewahrung und Lebensmittelsicherheit
Zeitnah servieren. Innerhalb von 2 Stunden kühlen und höchstens 3 Tage lagern. Offen bis zur dampfenden Mitte erwärmen; fünf Fleischsorten konzentrieren Salz beim Aufwärmen, daher vor zusätzlicher Sauce oder Würze probieren.
Allergene
Fisch, Gluten (Weizen), Milch, Senf, Sulfite Je nach gewähltem Produkt zusätzlich möglich: Sellerie, Soja.
Immer jede Packungsangabe und das Kreuzkontaktrisiko prüfen; Herstellerrezepturen können sich ändern.
